Artikel-Schlagworte: „Architektur“
Die nächste Arbeitsspeicher-Generation soll ab dem kommenden Jahr in neuen Computern Verwendung finden. Der Chiphersteller Micron hat jetzt damit begonnen, erste Testmuster von DDR4-Bauelementen, die den aktuellen DDR3-DRAM ablösen sollen, an PC-Hersteller auszuliefern.
Der neue Arbeitsspeicher-Standard arbeitet dabei einerseits schneller als sein Vorgänger und ist auf der anderen Seite sparsamer im Energieverbrauch. Die neuen Chips arbeiten unter einer Spannung von 1,2 Volt, während DDR3 auf 1,5 Volt setzt. Die Module bieten außerdem eine Bus-Geschwindigkeit ab 2.133 Megahertz.
Die Architektur wurde weiterhin dahingehend optimiert, dass Schreib- und Leseprozesse effizienter ablaufen. Dadurch soll der Betrieb von Anwendungen spürbar flüssiger vonstatten gehen. Neben Standard-Varianten soll es auch Module mit zusätzlichen Features für die Fehlerkorrektur geben.
Micron war an der Entwicklung des neuen DDR4-Standards wesentlich beteiligt. Dabei arbeitete man eng mit Nanya Technology zusammen. Die Spezifikationen wurden dann an die Standardisierungs-Organisation Joint Electron Devices Engineering Council (JEDEC) übergeben. Es ist damit zu rechnen, dass diese zur Mitte dieses Jahres einen endgültigen Beschluss über den neuen Standard fasst.
Die neuen Speichermodule werden zuerst in Servern und Desktop-PCs zum Einsatz kommen. Erst in einem zweiten Schritt werden die Hersteller dann auch Bauelemente anbieten, die für Notebooks geeignet sind. Anschließend ist die Bereitstellung von Low-Power-Varianten für Smartphones und Tablets geplant. Einen konkreten Zeitrahmen gibt es hier allerdings noch nicht.
Quelle: Winfuture.de
SAPPHIRE kündigt neue HD 6970 mit Doppellüfter an
Neue HD 6970 mit exklusivem SAPPHIRE Kühler und Dual-BIOS fürs Tuning
SAPPHIRE Technology hat mit der HD 6970 2GB ein neues Modell seiner HD 6900 Serie angekündigt. Die Grafikkarte verfügt über einen hocheffizienten Doppellüfter und eine Dual BIOS-Funktion, mit der der Anwender zwischen schnellem, leisem Betrieb und Performance-Tuning wählen kann.
Dieses Modell besitzt mit 1536 Stream-Prozessoren und 96 Textureinheiten die gleiche interne Architektur wie das Standardmodell, die Taktfrequenzen liegen bei 880 MHz beim Kern und 1.375 MHz (5Gb/s effektiv) beim 2GB GDDR5 Speicher. Das neue flüsterleise Kühldesign besteht aus zwei 90mm Lüftern mit Laufrädern, die die gleiche Luftmenge bewegen wie konventionelle Lüfter, dafür aber 10% weniger Drehzahl benötigen. Staub abweisende Lager sorgen dazu für eine höhere Zuverlässigkeit.
Mit der Standardeinstellung der Dual BIOS-Funktion sorgen sie selbst unter Last für einen extrem leisen und um 25% kühleren Betrieb als beim Standardmodell. Mit der Performance-Option werden die Kernspannung der GPU auf 1,2V, die Lüfterdrehzahl auf Höchstleistung und die Powertune-Option fürs Overclocking um 50% gesteigert. So kann der Anwender per AMD Overdrive oder SAPPHIRE TriXX höhere Taktraten von bis zu 1.500 (Kern) bzw. 2.000 MHz (Speicher) erzielen.
SAPPHIRE TriXX ist ein dediziertes Overclocking-Tool, mit dem der Anwender Einstellungen für Takt- und Speicherraten, Kernspannung und Lüfterdrehzahl konfigurieren/speichern und gleichzeitig die Temperatur fortlaufend überwachen kann. TriXX ist per kostenlosem Download von der SAPPHIRE Website unter www.sapphiretech.com erhältlich. Einfach den TriXX-Schaltflächen folgen!
Abgesehen vom neuen Flaggschiff FX-8150 hat AMD noch zahlreiche kleinere Prozessoren auf Basis der Bulldozer-Architektur auf dem Markt positioniert. Darunter befindet sich auch der FX-6100 mit drei Prozessor-Modulen und 3,3 GHz Takt sowie der FX-4100, der lediglich zwei Modulen mit einem Takt von 3,6 GHz besitzt. Ob diese beiden AMD-Prozessoren trotz oder gerade wegen der Abstriche gegenüber dem Topmodell überzeugen können, wollen wir im heutigen Test herausfinden.
Link: ht4u.net


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