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Obwohl FullHD sich erst seit Kurzem als neuer Standard in deutschen Haushalten etabliert hat, kommen die Hersteller von TV-Geräten schon jetzt mit der nächsten Entwicklung auf den Markt. 4K soll die Fernsehwelt revolutionieren. Anders als bei HD Ready oder FullHD handelt es sich dabei jedoch bisher noch nicht um eine standardisierte Bezeichnung, einige Hersteller sprechen deshalb auch von QFHD, was als Abkürzung für Quad Full HD steht. Und genau darum handelt es sich auch bei der neuen 4K Auflösung. Die Full HD Auflösung von 1920 mal 1080 Bildpunkten wird vervierfacht auf 3.840 mal 2.160 Pixel.
Durch diese neue Technik ergeben sich unterschiedliche Vorteile, aber eben auch neue Probleme. Bisher sind nur einige wenige Geräte auf dem Markt erhältlich, die die gesteigerte Auflösung überhaupt unterstützen. Dazu gehört bisher nur der Toshiba Rezga 55ZL2. Noch in diesem Jahr sollen jedoch schon weitere Fernseher mit 4K-Auflösung von anderen Herstellern erscheinen. Ihnen allen gemein ist, dass sie meist sehr groß und sehr teuer sind. Momentan handelt es sich dabei deshalb in erster Linie um eine Spielerei für Technikfreaks. Doch genau wie HD könnte die Technik in Zukunft zum neuen Standard werden. Besonders im 3D-Betrieb wissen die neuen Fernseher zu gefallen. Einige Hersteller präsentierten Geräte, die dank der hohen Auflösung autostereoskopische 3D-Bilder erzeugen, bei denen der dreidimensionale Effekt ohne das Tragen einer speziellen Brille aus mehreren Blickwinkeln betrachtet werden kann. Die enorm gesteigerte Auflösung gibt den Herstellern viel mehr Freiraum, um mit unterschiedlichen Techniken zu experimentieren.
Quelle/Weiterlesen: www.prad.de
In der Nacht auf heute hat Nvidia auf seiner 2012 GPU Technology Conference (GTC) die GK110-GPU vorgestellt. Die GPU bringt beeindruckende 7,1 Milliarden Transistoren mit sich und soll Ende des Jahres in den Handel kommen.
Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang hat bei seiner Keynote auf der hauseigenen GPU Technology Conference den neuen Kepler-Chip GK110 vorgestellt. Dieser wird erstmals in der Ende des Jahres erscheinende Karte Tesla K20 zum Einsatz kommen. Die GK110-GPU, die auch “Big Kepler” genannt wird, soll gleich mehrere neue Funktionen mitbringen: Hyper-Q, Dynamic Parallelism und SMX Streaming Multiprocessor.
Bei Hyper-Q handelt es sich um eine Virtualisierungsfunktion. Diese ermöglicht mehreren CPU-Kernen gleichzeitig auf die GPU zuzugreifen. Wie ‘Golem‘ schreibt, kann Kepler dadurch von 32 Threads der CPU gefüttert werden, bisher bildete die Tatsache, dass nur ein Thread auf die GPU zugreifen kann, eine Art Flaschenhals.
Die zweite Funktion, die wie Hyper-Q vor allem Supercomputing zu Gute kommen soll, heißt Dynamic Parallelism: Das erlaubt der GPU in ihrem Speicher mehr Kernels und Threads zu starten, um die so genannten Nested Loops aufzulösen. Die GPU kann sich also dynamisch an die Daten anpassen, wie ‘Nvidia‘ in der entsprechenden Pressemitteilung schreibt.
Schließlich gibt es die Streaming-Multiprocessor-Variante SMX: Diese umfasst 192 Recheneinheiten, bei Fermi waren es bisher 32. Der GK110 soll bis zu 15 SMX-Einheiten besitzen, was in der Theorie 2880 Shader-Rechenkerne ergeben kann. Nach Angaben von ‘Heise‘ habe sich Nvidia aber noch nicht entschieden, welche Konfiguration bei der Tesla-K20-GPU zum Einsatz kommen wird, man schwankt noch zwischen Konfigurationen mit 13 oder 14 SMX-Rechenclustern.
Erscheinen soll der GK110-Chip erstmals im Rahmen der Tesla-K20-Karte, diese ist für das vierte Quartal des Jahres angekündigt worden.
Quelle: Winfuture.de



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