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Die Entwickler von Nvidia haben neue Versionen der offiziellen GeForce-Treiber zum Download veröffentlicht. Diese sind notwendig, um den vollen Funktionsumfang der Grafikkarten ausnutzen zu können.
Auf die neue Treiberversion 301.42 haben auch die Entwickler von Microsoft einen genauen Blick geworfen und unter anderem untersucht, ob es möglicherweise zu Kompatibilitätsprobleme unter den eigenen Windows-Systemen kommen kann. Hierbei handelt es sich um den ersten WHQL-zertifizierten Treiber der Treiberfamilie R300.
Den Nutzern der hauseigenen Grafikkarten empfiehlt Nvidia ausdrücklich die Installation der Treiber auf den jeweiligen Systemen. Auf diese Weise kann eine Leistungssteigerung bei aktuellen PC-Spielen erreicht werden. Im Vergleich zur vorherigen Version des Treibers (296.10) ergibt sich eine teilweise recht deutliche Steigerung der Leistung bei Grafikprozessoren der Serien GeForce 400 und 500.
Darüber hinaus hat Nvidia eine Unterstützung von 3D Vision für Spiele wie Postal III, Dirt: Showdown und Resident Evil: Operation Raccoon City hinzugefügt. SLI-Profile hat man unter anderem bei den Spielen Alan Wake, Portal 2, Max Payne 3 und Battlefield: Bad Company 2 hinzugefügt oder aktualisiert. Einen Überblick über alle vorgenommenen Änderungen und Neuerungen liefert das Changelog.
Quelle und Downloadlink: www.winfuture.de
In der Nacht auf heute hat Nvidia auf seiner 2012 GPU Technology Conference (GTC) die GK110-GPU vorgestellt. Die GPU bringt beeindruckende 7,1 Milliarden Transistoren mit sich und soll Ende des Jahres in den Handel kommen.
Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang hat bei seiner Keynote auf der hauseigenen GPU Technology Conference den neuen Kepler-Chip GK110 vorgestellt. Dieser wird erstmals in der Ende des Jahres erscheinende Karte Tesla K20 zum Einsatz kommen. Die GK110-GPU, die auch “Big Kepler” genannt wird, soll gleich mehrere neue Funktionen mitbringen: Hyper-Q, Dynamic Parallelism und SMX Streaming Multiprocessor.
Bei Hyper-Q handelt es sich um eine Virtualisierungsfunktion. Diese ermöglicht mehreren CPU-Kernen gleichzeitig auf die GPU zuzugreifen. Wie ‘Golem‘ schreibt, kann Kepler dadurch von 32 Threads der CPU gefüttert werden, bisher bildete die Tatsache, dass nur ein Thread auf die GPU zugreifen kann, eine Art Flaschenhals.
Die zweite Funktion, die wie Hyper-Q vor allem Supercomputing zu Gute kommen soll, heißt Dynamic Parallelism: Das erlaubt der GPU in ihrem Speicher mehr Kernels und Threads zu starten, um die so genannten Nested Loops aufzulösen. Die GPU kann sich also dynamisch an die Daten anpassen, wie ‘Nvidia‘ in der entsprechenden Pressemitteilung schreibt.
Schließlich gibt es die Streaming-Multiprocessor-Variante SMX: Diese umfasst 192 Recheneinheiten, bei Fermi waren es bisher 32. Der GK110 soll bis zu 15 SMX-Einheiten besitzen, was in der Theorie 2880 Shader-Rechenkerne ergeben kann. Nach Angaben von ‘Heise‘ habe sich Nvidia aber noch nicht entschieden, welche Konfiguration bei der Tesla-K20-GPU zum Einsatz kommen wird, man schwankt noch zwischen Konfigurationen mit 13 oder 14 SMX-Rechenclustern.
Erscheinen soll der GK110-Chip erstmals im Rahmen der Tesla-K20-Karte, diese ist für das vierte Quartal des Jahres angekündigt worden.
Quelle: Winfuture.de
Die nächste Arbeitsspeicher-Generation soll ab dem kommenden Jahr in neuen Computern Verwendung finden. Der Chiphersteller Micron hat jetzt damit begonnen, erste Testmuster von DDR4-Bauelementen, die den aktuellen DDR3-DRAM ablösen sollen, an PC-Hersteller auszuliefern.
Der neue Arbeitsspeicher-Standard arbeitet dabei einerseits schneller als sein Vorgänger und ist auf der anderen Seite sparsamer im Energieverbrauch. Die neuen Chips arbeiten unter einer Spannung von 1,2 Volt, während DDR3 auf 1,5 Volt setzt. Die Module bieten außerdem eine Bus-Geschwindigkeit ab 2.133 Megahertz.
Die Architektur wurde weiterhin dahingehend optimiert, dass Schreib- und Leseprozesse effizienter ablaufen. Dadurch soll der Betrieb von Anwendungen spürbar flüssiger vonstatten gehen. Neben Standard-Varianten soll es auch Module mit zusätzlichen Features für die Fehlerkorrektur geben.
Micron war an der Entwicklung des neuen DDR4-Standards wesentlich beteiligt. Dabei arbeitete man eng mit Nanya Technology zusammen. Die Spezifikationen wurden dann an die Standardisierungs-Organisation Joint Electron Devices Engineering Council (JEDEC) übergeben. Es ist damit zu rechnen, dass diese zur Mitte dieses Jahres einen endgültigen Beschluss über den neuen Standard fasst.
Die neuen Speichermodule werden zuerst in Servern und Desktop-PCs zum Einsatz kommen. Erst in einem zweiten Schritt werden die Hersteller dann auch Bauelemente anbieten, die für Notebooks geeignet sind. Anschließend ist die Bereitstellung von Low-Power-Varianten für Smartphones und Tablets geplant. Einen konkreten Zeitrahmen gibt es hier allerdings noch nicht.
Quelle: Winfuture.de
Das Standardisierungsgremium Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) hat eine neue Spezifikation für WLAN-Technologien veröffentlicht. Der Standard trägt die Bezeichnung “IEEE 802.11-2012″ und soll den Einsatz der Technologie in weiteren Anwendungsbereichen ermöglichen.
Die jetzt vom IEEE abgesegneten Vorschläge laufen weniger darauf hinaus, noch schnellere drahtlose Verbindungen zu erreichen. Statt dessen ging es um eine massive Aufrüstung der Basis-Technologie für den Einsatz von WLAN in sehr speziellen Bereichen.
So wurde beispielsweise für eine Interoperabilität mit Mobilfunknetzen gesorgt. Dies ermöglicht es beispielsweise, Datenströme – wozu auch Telefonate gehören – unterbrechungsfrei von einer Infrastruktur zur anderen weitergeben zu können. Bessere Quality of Service-Features sorgen weiterhin dafür, dass bestimmte Daten bevorzugt behandelt werden.
Letzteres spielt beispielsweise eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, kritische Steuerungsmechanismen über WLAN zu realisieren. Die Entwickler des Standards haben hier vor allem die so genannten Smart Grids im Sinn, also intelligent gesteuerte Stromnetze. So könnten in Haushalten beispielsweise Elektrogeräte über das ohnehin vorhandene WLAN miteinander kommunizieren und ihre Leistungen darauf abstimmen, dass ein bestimmter Energieverbrauch nicht überschritten wird, um beispielsweise nur auf die hauseigenen Solarzellen zurückgreifen zu müssen.
Bis zur jetzigen Bereitstellung der neuen Spezifikationen sind seit der endgültigen Verabschiedung der letzten Fassung IEEE 802.11n fünf Jahre vergangen. In den kommenden Schritten soll es unter anderem auch wieder um eine Steigerung der Datenraten gehen. Der hierfür geplante Standard IEEE 802.11ac steht bereits kurz vor seiner endgültigen Fertigstellung und soll die WLAN-Bandbreiten in den Gigabit-Bereich vorantreiben.
Quelle: Winfuture.de

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